Gedenken an Verstorbene in der Trauzeremonie!

Foto von FOTOCUS

Das Gedenken an Verstorbene ist ohnehin ein sensibeles Thema. Viele haben Angst, dass die Stimmung der Zeremonie zu traurig wird.

Und dennoch haben Viele das Bedürfnis, an einem so wichtigen Tag auch an die Menschen zu denken, die einem wichtig sind und waren im Leben.

Häufig sind es die Großeltern, die einem teilweise sogar mit großgezogen haben und zu denen man einen ganz besonderenBezug hat, manchmal ist es auch ein Elternteil oder ein Geschwister, dass viel zu früh gehen musste.

Es gibt einige Möglichkeiten die Verstorbenen mit einzubinden und immer wird es für Betroffene ein schmerzlicher Moment sein. Du solltest dies im Vorfeld vielleicht auch mit anderen direkt betroffenen Angehörigen besprechen, damit diese sich darauf einstellen können und nicht total überrascht werden.

  • Eine schöne, weniger offensichtliche Form ist es etwas von der Person bei sich zu haben. Das kann ein Taschentuch ein Manschettenknopf, ein Schmuckstück oder ähnliches sein.
  • Du kannst aber auch ein Memorial (einen Minibilderrahmen) in den Brautstrauß einbinden lassen oder in deinem Jakett tragen.
  • Es kann eine besondere Blume sein, die sich von den anderen Blumen in Farbe und/oder Art unterscheidet.
  • Man kann ein Bild aufstellen, eine Kerze anzünden und einen Text dazu schreiben.
  • Man kann einen Stuhl leer lassen und dort ein Bild aufstellen.
  • Eine etwas neutralere Form die ich gerne empfehle ist, eine Kerze anzuzünden für Alle, die nicht dabei sein können. Das umfasst dann sowohl Verstorbene, als auch Menschen die Verhindert sind weil sie arbeiten müssen, krank geworden sind oder die Anreise zu weit, zu beschwerlich oder zu teuer ist.

Manchen genügt es auch einfach die Person im Herzen zu haben und auch das ist vollkommen okay.

Bedenke: Wofür auch immer du dich entscheidest, wichtig ist, dass es für dich stimmig ist. Es kann seinen Platz bekommen, sollte aber nicht zu viel Raum einnehmen und es sollte unbedingt etwas Positives anschließen, dann lässt sich das wunderbar integrieren.

Warum eine freie Trauung?

 

Weil ihr dann so heiraten könnt, wie ihr das wollt, wo ihr das wollt und wann ihr das wollt.

Viele glauben eine freie Trauung heißt so, weil sie unter freiem Himmel stattfindet. Tatsächlich ist das oft der Fall, weil sich das viele Paare wünschen. Aber die Bezeichnung freie Trauung bezieht sich viel mehr auf den Inhalt, die Gestaltung und kann im Prinzip fast überall stattfinden.

Warum nur fast ? Außnahmen bilden hier zum Beispiel geweihte Kirchen, die Nutzung obliegt der Kirche und ihrer Vertretern. Allerdings gibt es auch nicht geweihte Kirchen, die auch für freie Trauungen genutzt werden können. Spontan fallen mir hier in der Umgebung die Kirchen im Freilichtmuseum Hessenpark ein oder auch die Kirche der Stadt Pohlheim.

Bei der freien Trauung kann man den Ort wählen. Ich habe schon freie Trauungen in Schlössern, Burgen, Weingütern, Eventscheunen, heimischen Gärten, am Strand, im Wald, in Grillhütten und andern Plätzen begleiten dürfen.

Auch die Form kann man wählen. Soll es eine eher klassische Zeremonie werden oder soll es ein bestimmtes Motto haben?

Gilt es kulturelle Unterschiede zu berücksichtigen?

Die Themen sind so vielfältig und bunt wie das Leben.

Heiratet einfach wie ihr das wollt, denn es ist euer Tag. Die Erfahrung zeigt wenn ihr happy seid, ist es auch meist euer Umfeld.

Achtung: Eine freie Trauung ersetzt nicht das Standesamt.

Aufregung was tun?

Es gibt immer wieder Situationen in denen man aufgeregt ist und da kann es helfen richtig zu atmen.

Man atmet kurz ein und gaaaaaanz laaange aus, kurz ein und gaaaaaanz laaaaange aus.

Das macht man mehrmals hintereinander.

Das bewirkt, dass sich automatisch die Pulsfrequenz senkt und man wird dadurch ruhiger.

Mir hat es schon einige Male geholfen, ich hoffe bei euch ist es auch so.

Alles Liebe

Claudia

Herzlich willkommen

Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog.

Angekündigt war er ja schon länger, aber ich hab es vorher einfach nicht geschafft…

Ich will euch mitnehmen zu Themen, die mich bewegen und beschäftigen. Und wie ich mich kenne, wird das nicht so regelmäßig sein.

Seit 2013 bin ich jetzt als Rednerin unterwegs. Über 200 Reden durfte ich schon halten. Seiher habe ich viele Dinge erlebt, Menschen kennengelernt und einiges an Wissen und Weisheit dazugewonnen.

Als Hochzeits-und Traurednerin darf ich Paare und ihre Familien und Freunde bei ihrer freien Trauung begleiten und somit mit bei einem der schönsten Tage eines Paares mitwirken und da gibt es so einiges zu berichten.

Auch darf ich öfter Kinder in Willkommensfesten auf dieser Welt und im Kreise ihrer Lieben willkommen heißen.

Ich bin aber auch als Trauerrednerin tätig und darf Menschen dabei begleiten, von einem geliebten Menschen Abschied zu nehmen.

Oft wurde mir gesagt Traurednerin und Willkommensfeste, okay…

aber Trauerrednerin, freiwillig? Ja, weil auch das zu unserem Leben gehört und es darum geht Abschied zu nehmen von einem Menschen den wir kannten, mochten oder sogar geliebt haben.

Bei allem geht es immer um Menschen, deren Geschichte und die Liebe in seinen unterschiedlichen Formen. Dem einen Rahmen zu geben, Worte und Ritual zu finden, die passen. Und da ich vorher nie weiß, was mich erwartet hat es auch etwas von einer Entdeckungsreise.

Wie hat Goethe so schön gesagt: „Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.“

In diesem Sinne hoffe ich, wir entdecken uns auch immer wieder mal in diesem Blog.

Alles Liebe

Claudia Hohmann, gerne auch einfach Claudia

Hallo und guten Tag zusammen,

so, jetzt habe auch ich mich entschlossen künftig einen Blog zu führen und mich zu verschiedenen Themen zu äußern.

Das wird mit Sicherheit unregelmäßig passieren und vielleicht habt ihr ja Lust mir zu schreiben, was euch besonders interessiert.

Bitte habt noch etwas Geduld mit mir.

Liebe Grüße und bis bald eure Claudia

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